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Künstlerische Installationen im Landschaftspark

Erinnern und Bewahren, Umgestalten und Erneuern war und ist das Motto der Verantwortlichen im Landschaftspark seit 1994 bis heute.


Da ist zum einen der Bunkerdurchgang zwischen Hochofen-Karree und Bunkervorplatz, der mittlerweile als Outdoor-Galerie dient. Schon im vergangenen Jahr gab es zur ExtraSchicht mit der Ausstellung „Galerie der Werktätigen“ hier diese Bunkergalerie. Diesmal sind 16 Bilder des Duisburger Fotografen Bernd Kirtz ausgestellt, die von Verfall und Verwandlung am Beispiel des stillgelegten Meidericher Industrieparks erzählen. Dirk Soboll, ebenfalls Fotograf und Designer aus Krefeld, hat seine Fotos auf gerahmte Projektionsflächen übertragen und zu einer Outdoor-Galerie zusammengefasst.

Im angrenzenden vierteiligen Bunkertaschen-Komplex haben sich drei Duisburger Künstler(gruppen) konzeptionell mit der wiedergewonnenen Flora und Fauna des Landschaftsparks mittels Urban Art auseinandergesetzt, indem sie wuchernde Industrie- und Naturbrachen in temporäre Kunstwerke verwandelten: Die „Bastellgruppe und Gäste“ gestalteten ein künstlich wucherndes Riff mit einem orangefarbenen Plastik-Sperrzaun als Installation an einer Bunkerwand, um an den Natur- und Umweltschutz zu erinnern.

Die „Ruhrorter Strickguerilla“ präsentierte gestrickte Tierchen in Industrienatur und ergänzte natürlichen mit gestricktem Wildwuchs als Ausdruck von gelebter Artenvielfalt.

Der Graffiti-Künstler Marten Dalimot sprühte vier artengeschützte Tiere aus dem Park auf Platten und hing diese als Bilder an die Wand einer Bunkertasche, in der zuweilen leibhaftige Kreuzkröten anzutreffen sind.

Alle Installationen können noch bis Ende Oktober kostenfrei besichtigt werden.

Fotos: Thomas Berns

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