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Stilllegung

Mitte der 1970er Jahre kam es zu einer weltweiten Stahlkrise und Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt. Die Produktion im Meidericher Werk musste zurückgefahren werden; Kurzarbeit war die Folge. Ab 1979 verschärfte sich die Absatzkrise und führte Anfang der 1980er Jahre zur Stilllegung der Hochöfen 1 und 2.

Dennoch investierte der Thyssen-Konzern in das Meidericher Hüttenwerk: Er stellte 1982 den modernen Hochofen 5 neu zu, ließ eine Entschwefelungsanlage bauen und den Gasometer generalüberholen. Mit einer Schließung des Werkes rechnete deshalb niemand. Das Ende traf die Beschäftigten daher völlig unvorbereitet.

Am 4. April 1985 endete die letzte Schicht.

Den verbliebenen 300 Mitarbeitern wurden Ersatzarbeitsplätze in den Thyssen-Werken Ruhrort und Hamborn angeboten, es gab einen Sozialplan und eine Vorruhestandsregelung. So konnten größere Proteste verhindert werden.

In den 82 Jahren seines Bestehens hatte das Meidericher Hüttenwerk 37 Millionen Tonnen Roheisen produziert.

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