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Die Kaminsanierung im Landschaftspark vollständig abgeschlossen

Jahrelange Witterungseinflüsse und der fehlende Durchzug nach der Stilllegung des Werkes im Jahr 1985 hatten die drei Kamine stark geschädigt. Besonders betroffen waren die Mündungen in 80 Metern Höhe. Wenn auch die Standsicherheit der Kamine nie gefährdet war, begründeten die stets laufenden Untersuchungen der Schadensbilder und ihrer Entwicklung die umfangreichen und langwierigen Arbeiten.

Nachdem die Sanierung am dritten Schornstein Anfang des Jahres mit Mauerwerks- und Fugenarbeiten begonnen hatte, sind auch die Arbeiten am Sockel nun vollständig abgeschlossen. So hat das Team ein Fugennetz mit einer Gesamtlänge von 18 Kilometern auf einer Fläche von knapp 1700 Quadratmetern erneuert. An allen drei Kaminen wurden rund 10.000 Backsteine gewechselt. Die Verantwortlichen sind angesichts dieser Mengen und vieler weiterer Einflussfaktoren sehr froh darüber, dass der Kosten- und Zeitplan für die Gesamtmaßnahme der Bauwerke eingehalten werden konnte.

Noch aus steht die Wiederinbetriebnahme der drei Leuchtringe an den Kaminköpfen. Diese wird sich jedoch noch eine geraume Zeit verzögern. Ursache sind die weltweiten Lieferprobleme von Halbleitern, die dem Leuchtenhersteller Probleme in der Produktion neuer Ersatzleuchten bereiten. Die Ersatzleuchten werden speziell nur für den Landschaftspark und für jeden einzelnen Kamin gesondert gefertigt. In der Summe sind rund 200 Leuchteneinheiten zu produzieren. Wann die beliebten „Heiligenscheine“ wieder zu sehen sein werden, steht noch nicht fest. Das Team des Landschaftsparks hofft, diese Installation im Frühjahr des kommenden Jahres abschließen zu können.

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